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Optische Kohärenztomographie (OCT)

Die Optische Kohärenztomographie — OCT — stellt eine der wichtigsten Innovationen in der Diagnostik des Augenheilkunde der letzten Jahre dar und erlaubt uns Einblicke, die bis vor kurzem noch unmöglich waren. Mit einem lichtgesteuerten Mikroskop wird in die Tiefe der Netzhaut geblickt, um festzustellen, ob sich darunter Ablagerungen, Flüssigkeiten (z.B. feuchte Makuladegeneration) oder andere krankhafte Veränderungen befinden.

Die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten des OCT sind:

  1. Früherkennung und Verlaufskontrolle der Makuladegeneration: Das OCT stellt die einzelnen Schichten der zentralen Netzhaut detailliert dar. Lage und Ausdehnung von pathologischen Befunden lassen sich somit genau bestimmen. Falls erforderlich kann somit eine zielgerichtete Therapie frühzeitig eingeleitet werden, teilweise schon bevor der Patient selber Symptome bemerkt und es zu einem Verlust der Sehkraft kommt.
  2. Diagnose und Verlaufskontrolle bei Grünem Star (Glaukom)
  3. Netzhautdiagnostik bei bei (Grauem Star Katarakt)

Die OCT Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist völlig schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen für das Auge, da sie berührungsfrei durchgeführt wird. Ein Beispiel für ein modernes OCT ist das Modell Cirrus von Zeiss.

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