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Makuladegeneration

Was bedeutet Makuladegeneration?

Die Makuladegeneration ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung im Erwachsenenalter. Sie kann jeden von uns treffen, dennoch können nach Umfragen nur wenige mit dem Begriff etwas anfangen.

Amsler grid - age-related macular degeneration EC04Bei der Umwandlung von Lichtreizen in den Sinneszellen kommt ein photochemischer Prozess in Gang, dessen Abfallprodukte vom Auge abgebaut werden müssen. Eine altersabhängige Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich, wenn das Auge dies nicht mehr schafft und entzündliche Prozesse jene Stelle auf der Netzhaut schädigen, mit der wir am schärfsten sehen, die Makula (der gelbe Fleck). Denn in der Makula sind die lichtempfindlichen Zellen am dichtesten gelagert – je mehr von ihnen absterben, desto schlechter wird das Sehvermögen. Diese Degeneration mit der Bildung schadhafter Blutgefäße führt zu einer kreisförmigen Narbe auf der Netzhaut.

Erste Anzeichen für eine Makuladegeneration

ein Motiv, das sich je nach Fortschreiten der Makuladegeneration in drei Schritten verändertGerade Linien verkrümmen sich oder in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck.

Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten. Der Krankheitsprozess beginnt normalerweise auf einem Auge.

Im späteren Stadium ist meist auch das zweite Auge betroffen. Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.

Was die Diagnose für die Betroffenen bedeutet

Früher bedeutete die AMD für Betroffene einen fortschreitenden Einschränkung des zentralen Sehvermögens mit Verlust der Fähigkeit zu lesen. Dieser Prozess war häufig unumkehrbar.

In den letzten Jahren haben sich bei der AMD neue wirksame Behandlungsmethoden ergeben, die das Sehen verbessern und/oder ein Fortschreiten der Makuladegeneration aufhalten können.

Eine vollständige Heilung der Erkrankung ist bis heute nicht möglich. Verloren gegangenes Sehvermögen kann nicht wiederhergestellt werden. In den meisten Fällen ist es aber möglich, das Fortschreiten zu verlangsamen und den Patienten ein ausreichendes Sehvermögen zu erhalten. Um rechtzeitig handeln zu können, ist daher eine möglichst frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung.

Trockene und feuchte AMD

Man unterscheidet bei der AMD zwei unterschiedliche Erscheinungsformen. Bei der trockenen Makuladegeneration tritt eine schleichende Verschlechterung des Sehvermögens auf, die oft genug einen Stillstand erfährt, sodass die Patienten mit optischen Hilfsmitteln bis ins hohe Alter lesen können. Bei der feuchten Makuladegeneration führen Blutgefäße zu Schwellungen der Netzhaut, weil sie in diese hineinwachsen und so die feinen Sinneszellen zerstören. Bei dieser Form kann eine Einbringung von Medikamenten in den Glaskörper (intravitreale Injektion) sowie in speziellen Fällen eine gezielte Verödung der erkrankten Bezirke mittels Laser spürbare Besserung bringen.

Was können Sie zur Vorsorge tun?

Wichtig: frühzeitige Diagnose

Eine frühzeitige Diagnose kann Ihnen helfen, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Da die trockene Form auch in die feuchte Form übergehen kann, ist eine regelmäßige Überprüfung durch den Augenarzt wichtig.

Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen:

  • Netzhautphotographie: Eine Übersichtsphotographie der Netzhaut mit Sehnerv, Makula und Gefäßen. Grobe Veränderungen der Makula können hier schon erkannt werden.
  • OCT* (optische Kohärenztomographie: Topographie der Netzhaut) Dabei wird mit einem lichtgesteuerten Mikroskop in die Tiefe der Netzhaut geblickt, um festzustellen, ob sich darunter Flüssigkeit befindet (= feuchte Makuladegeneration). Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist völlig schmerzlos und ohne Folgen für das Auge, da sie berührungsfrei durchgeführt werden kann.
  • Optos® Netzhaut-Laser-Scanning*: Mit einem Netzhautscanner lassen sich bisher unerreichbare Aufnahmen der Netzhaut anfertigen. Ein besonderer Vorteil dieser Methode ist, dass die Pupille bei der Untersuchung nicht erweitert werden muss.
  • Angiographie* (Farbstoffdarstellung): Dabei wird ein Farbstoff in die Vene des Patienten gespritzt und mit einer Spezialkamera werden Aufnahmen von der Netzhaut gemacht. Durch die Färbung können die neugebildeten und undichten Gefäße unter der Netzhaut dargestellt werden.

* Diese Untersuchungen werden zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen

Behandlung der AMD

Für die Behandlung der Makuladegeneration stehen uns heute verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wie die operative Einbringung von Medikamenten in den Glaskörper (intravitreale Injektion), die Lasertherapie sowie in Einzelfällen die photodynamische Therapie oder die Netzhautrotation.

Trockene AMD: Antioxidativa wie Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C und E, Zink, Kupfer und Selen können die Sinneszellen vor freien Radikalen schützen. In Studien wurde nachgewiesen, dass eine erhöhte Zufuhr dieser Stoffe ein Neuentstehen oder das Fortschreiten der Erkrankung erschwert. Diese sind in speziellen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.

Feuchte AMD: Mit modernen Medikamenten, die operativ in das Auge hineingegeben werden, kann die Entstehung der unerwünschten Gefäße gestoppt werden. In den meisten Fällen kommt es so zur Stabilisierung und in vielen Fällen zu einer deutlichen Verbesserung des Sehvermögens.

Unsere Praxis ist auf die Diagnostik und Behandlung der Makuladegeneration spezialisiert.

Zur Diagnostik und Therapie der Altersbedingten Makuladegeneration bieten wir Ihnen weitere Informationen auf unserer Makula-Website makula-zentrum-mannheim.de.
 

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